– Wintergarten in Woche 6: Mut, Spiel und neue Reize
In der sechsten Lebenswoche werden Große Münsterländer Welpen spürbar bewusster. Sie erkunden ihre Umgebung aktiver, testen kleine Grenzen und lernen täglich an neuen Situationen. Entwicklung zeigt sich jetzt nicht mehr nur in Bewegung, sondern auch in Aufmerksamkeit und Entscheidungsfreude.
Die folgenden vier Videos geben Einblicke in diese Phase: vom sicheren Klettern über spielerisches Erproben bis hin zur selbstständigen Auseinandersetzung mit neuen Gegenständen und Flächen. Genau hier entstehen Mut, Koordination und innere Sicherheit – Schritt für Schritt und im eigenen Tempo.
Fenrir entdeckt neue Höhen – sicher Schritt für Schritt
Mit rund 40 Tagen beginnen Große Münsterländer Welpen, neue Situationen bewusst wahrzunehmen und sich vorsichtig heranzutasten. In diesem Video sieht man Fenrir, wie er konzentriert und ruhig die Stufen im winterlichen Garten hocharbeitet. Kein Drängen, kein Stress – nur Hinschauen, Abwägen und dann der nächste Schritt.
Solche Mini-Herausforderungen sind wertvoll: Sie fördern Körpergefühl, Gleichgewicht und Selbstvertrauen. Fenrir zeigt sehr schön, wie Welpen lernen, sich auf neue Untergründe und kleine Höhenunterschiede einzustellen – Schritt für Schritt und im eigenen Tempo.
Von der Wurfkiste zur offenen Box
– mehr Freiheit, mehr Orientierung
In der 6. Lebenswoche machen Große Münsterländer Welpen einen entscheidenden Entwicklungsschritt: Die Wurfkiste, die in den ersten Wochen Schutz, Wärme und Nähe gegeben hat, wird nun abgebaut. Stattdessen steht den Kleinen eine offene Box zur Verfügung – eine neue „Höhle“, die sie freiwillig nutzen können. Ohne Tür, ohne Druck, ohne Zwang.
Zusätzlich gibt es verschiedene Liegeplätze, darunter auch eine Matratze. Man sieht sehr schön, wie die Zwerge beginnen, ihre Ruheorte selbst auszuwählen. Genau das ist jetzt wichtig: zur Ruhe kommen können, Abstand halten dürfen und Sicherheit finden – nicht, weil es vorgegeben wird, sondern weil es sich stimmig anfühlt.
Diese Phase stärkt die Selbstregulation, fördert ein gesundes Ruheverhalten und legt die Basis für innere Stabilität im späteren Alltag – ein leiser, aber enorm wichtiger Schritt in Richtung souveräner Junghund.
Garten, Tunnel und Fuchs – Entwicklung ohne Gleichschritt
In der 6. Lebenswoche wird sehr deutlich, wie unterschiedlich Große Münsterländer Welpen neue Reize verarbeiten. In dieser Szene sieht man das wunderbar: Einige Zwerge beschäftigen sich konzentriert mit dem Tunnel, andere „bezwingen“ den Fuchs, während der Rest bereits neugierig den Garten erkundet. Niemand wird mitgezogen oder gesteuert – jeder Welpe folgt seinem eigenen Impuls und Tempo.
Genau diese Gleichzeitigkeit ist ein wichtiger Baustein gesunder Entwicklung. Welpen lernen, Entscheidungen zu treffen, Fokus zu halten und Reize sinnvoll einzuordnen, ohne in Überforderung zu kippen. Der Garten wird dabei zum idealen Erfahrungsraum: verschiedene Untergründe, Gerüche, Bewegung und erste spielerische jagdliche Elemente greifen ineinander – altersgerecht, ruhig begleitet und ohne Druck.
So entsteht echte Sicherheit: nicht durch Vorgaben, sondern durch selbst gemachte Erfahrungen – genau das, was später im Alltag und im Revier trägt.
Erste Raubwildprägung
Falco und Fenrir bewinden den Fuchs
Mit rund 40 Tagen beginnt bei Große Münsterländer Welpen die erste, altersgerechte Prägung auf Raubwild. In diesem Video bewinden Falco und Fenrir den Fuchs ruhig und konzentriert. Es geht nicht um Action, sondern um Wahrnehmung, Einordnung und erstes Abspeichern: Wildart, Geruch und Situation werden kennengelernt – ohne Druck, ohne Überreizung.
Beide Rüden zeigen dabei eine angenehm sachliche Herangehensweise: aufmerksam, fokussiert und im eigenen Tempo. Genau diese leisen Momente sind für die spätere jagdliche Entwicklung wertvoll, weil sie Stabilität und klare Reizverarbeitung fördern.
Wichtig für Interessenten: Falco und Fenrir sind aktuell noch frei und entwickeln sich in dieser Aufzuchtphase altersgerecht, neugierig und ausgeglichen.
Entwicklung braucht Zeit, Raum und Ruhe
Mit rund 40 Tagen zeigt sich sehr deutlich, wie viel Entwicklung bereits stattgefunden hat – und wie individuell jeder Welpe seinen eigenen Weg geht. Neue Räume, neue Reize, erste Prägung und immer wieder Phasen der Ruhe greifen ineinander. Nichts wird beschleunigt, nichts erzwungen: Entwicklung darf hier wachsen – im eigenen Tempo und in einem sicheren, verlässlichen Rahmen.
Genau diese Balance aus Struktur und Freiheit ist uns in der Aufzucht wichtig. Sie legt die Grundlage für stabile, ausgeglichene Hunde, die später auch in neuen Situationen souverän bleiben – im Alltag wie im jagdlichen Einsatz. Die kommenden Wochen bringen weitere Schritte, ruhig begleitet und aufmerksam beobachtet.
Da aktuell noch zwei Rüden aus diesem Wurf frei sind, stellt sich für viele Interessenten auch die Frage, welches Geschlecht besser zum eigenen Alltag, zur jagdlichen Führung und zur persönlichen Lebenssituation passt. Eine sachliche Entscheidungshilfe dazu finden Sie auf der Seite „Rüde oder Hündin – welche passt zu mir?“.
Wenn Sie Interesse haben oder Fragen zu den Welpen, aktuellen Würfen oder zum weiteren Ablauf: Rufen Sie mich gern direkt an unter 📞 +49 171 8460905 oder schreiben Sie mir eine E-Mail.
Wir melden uns so bald wie möglich zurück und nehmen uns Zeit für ein persönliches Gespräch – damit sich in Ruhe klären kann, welcher Hund wirklich passt.