Devi feiert heute ihren 8. Geburtstag


Heu­te vor acht Jah­ren erblick­te Devi das Licht der Welt.

Herz­li­chen Glück­wunsch mein Schatz

Wir alle wün­schen dir noch ein lan­ges lan­ges Leben bei bes­ter Gesund­heit im Krei­se dei­ner Töch­ter und irgend­wann ein­mal viel­leicht im Krei­se dei­ner Enkel.

Devi auf der Titelseite

Acht Jahre … eine lange Zeit mit vielen vielen Erlebnissen, so viele Erlebnisse, dass es ein Buch ausfüllen würde.

Am 02.10.2014 erblick­te Devi das Licht der Welt. Bereits fünft Tage spä­ter stand es fest, die­ser klei­ne Hund wird eines Tages in Dres­den sei­ne Hei­mat fin­den. 

Nie wer­de ich das ers­te Tele­fo­nat mit der Züch­te­rin von Devi ver­ges­sen. Nie wer­de ich ver­ges­sen, wie ich damals von mei­nem ver­stor­be­nen Rüden Moritz erzähl­te und von sei­ner schwar­zen Decke sprach. Nie wer­de ich ver­ges­sen, wie sie damals erwi­der­te „Ja, so eine Hün­din haben wir auch.“ und nie wer­de ich ver­ges­sen, wie ein Ener­gie­stoß mei­nen gan­zen Kör­per durch­lief, wie mei­ne Haa­re buch­stäb­lich zu Ber­ge stan­den und wie ich sofort wuss­te => DAS ist sie !!!

Die Ent­schei­dung für Devi fiel in die­sem Moment, obwohl ich sie noch nicht gese­hen hat­te. Ich wuss­te ein­fach, dass sie es ist und sie war es. Nie habe ich die­se Ent­schei­dung bereut, nie nie nie …

Devi war von Anbe­ginn mein Traum­hund.

Ich hat­te das gro­ße Glück, dass ich mir den Namen mei­nes Hun­des sel­ber aus­su­chen durf­te. Den Name Devi hat­te ich damals bewusst gewählt. Es war der D-Wurf „vom Jäger­weg“ und so muss­te ein Name mit D aus­ge­sucht wer­den. Da eine Pro­phe­zei­ung im Raum hing, dass mein ver­stor­be­ner Rüde eines Tages als Baby auf mei­nem Schoß sit­zen wür­de, bestand von Anbe­ginn der Wunsch mit die­ser Hün­din einen Zwin­ger auf­zu­bau­en und so habe ich auch ein ent­spre­chen­den Namen mit D gewählt, der dies reprä­sen­tiert.

Devi gilt als Schöp­fe­rin und Gebie­te­rin des Uni­ver­sums, sie ist der schöp­fe­ri­sche Aspekt des Abso­lu­ten und uni­ver­sel­le Mut­ter.

Devi … die Stammmutter des Zwingers „von Heiligen Born“  

Bevor Devi jedoch Zucht­hün­din wur­de und Anfang Okto­ber 2018 die Wel­pen ihres ers­ten Wur­fes das Licht erblick­ten, meis­ter­te sie an mei­ner Sei­te die ein oder ande­re Her­aus­for­de­rung. Es gab Momen­te, in denen ich zwei­fel­te, viel­leicht auch ver­zwei­fel­te und den­noch es ging immer wei­ter und wir beka­men Hil­fe auf unse­rem Weg …

Anfang Dezem­ber 2014 zog Devi bei uns ein

Anfang Dezem­ber 2014 hol­te ich Devi und ihren Bru­der Bon­zo (Dar­ko vom Jäger­weg) aus Nie­der­sach­sen ab. Auch die­se Bege­ben­heit wer­de ich nie ver­ges­sen. Einer der bei­den Wel­pen schrie mehr als zehn Kilo­me­ter lang unun­ter­bro­chen, bevor in der Trans­port­box Ruhe ein­kehr­te und wir rela­tiv ent­spannt mit­ten in der Nacht in Moritz­burg anka­men und Bon­zo bei sei­nem Herr­chen abga­ben. Die Tren­nung von ihrem Bru­der war für Devi noch ein­mal ein Schock, auch hier schrie sie Minu­ten­lang. 

Jedoch bereits zu Hau­se war alles recht schnell ver­ges­sen, alles war neu und unse­re Shira nahm den Jung­spund ohne Pro­ble­me auf und mach­te Devi die Tren­nung von Mut­ter und Geschwis­tern leich­ter. Ein Glück für Devi waren auch die regel­mä­ßi­gen Besu­che bei ihrem Bru­der und man kann sagen, mit kei­nem Hund hat sie sich so gut ver­stan­den, wie mit ihm.

Devi und Bonzo

Knuddelhund Devi

Devi und der Gänsegeier

Am 28.01.2015 lern­te Devi den Gän­se­gei­er von Bon­zos Herr­chen ken­nen und wie man sieht, fand sie ihn in kei­ner Wei­se furcht­ein­flö­ßend …

Im Gegen­teil … Devi war bereit 

Devi und die Schwäne

Zeit­gleich lern­te Devi auch die Schwä­ne ken­nen und wie man sieht, Angst kann­te der klei­ne Hund schon damals nicht.

Devi und ihre Wasserpassion

Dass Devi eine aus­ge­spro­chen gute Was­ser­pas­si­on hat, konn­te schon früh­zei­tig beob­ach­tet wer­den, aller­dings hat­te sie eini­ge Stol­per­stei­ne zu über­win­den bis sie sich im Was­ser genau­so hei­misch fühl­te wie im Wald und Feld.

Ende Dezem­ber 2014 ist Devi ins eis­kal­te Was­ser gefal­len

Am 20.Dezember 2014 ist Devi bei uns in den Stau­see gefal­len, das Was­ser und Wet­ter waren eis­kalt. Die­ses Ereig­nis bewirk­te bei ihr, dass sie einen nicht uner­heb­li­chen „Schock“ bekam und erst sehr sehr spät wirk­lich bereit war ins tie­fe Was­ser zu gehen und zu schwim­men.

Es war ein rela­tiv unbe­deu­ten­der Vor­fall, der jeder­zeit und über­all mit klei­nen über­eif­ri­gen Wel­pen pas­sie­ren kann => Shira war vol­ler Eifer dabei Stö­cke aus dem Was­ser zu holen und Devi „muss­te“ natür­lich hin­ter­her sprin­gen. Dabei muss­te sie fest­stel­len => das Was­ser ist auch am Rand „tief“ … zumin­dest für einen (noch) klei­nen Wel­pen

Pudel­nass kam sie raus und hat­te somit ihre ers­te wirk­li­che Erfah­rung mit dem Ele­ment „Was­ser“.

 

Ich hat­te die­sem Vor­fall damals rela­tiv wenig Auf­merk­sam­keit ent­ge­gen­ge­bracht. Es war gesche­hen, der Wel­pe war jedoch „gesund“ wie­der drau­ßen und gut war …

Was es jedoch mit Devi auf einer viel tie­fe­ren Ebe­ne gemacht hat­te, erfuhr ich erst Wochen bzw. Mona­te spä­ter, näm­lich in den Momen­ten als ich sah => Devi geht unwahr­schein­lich ger­ne ins Was­ser, allein nicht ins Tie­fe!

Was­ser hat­te von Anbe­ginn eine magi­sche Anzie­hungs­kraft auf Devi, allein sie schwamm nicht und hat­te irgend­wie immer und immer wie­der Pech … so auch am Mit­te Janu­ar 2015


 Am 12.01.2015 rutsch­te Devi von einem Baum­stamm wie­der ein­mal ins eis­kal­te Was­ser und zwar in einen Bach. Sie war vol­ler Hek­tik, da auf der ande­ren Sei­te des Baches eine jun­ge Hün­din zum Spie­len war­te­te. Dum­mer­wei­se war an die­ser Stel­le der Bach ange­staut und dem­zu­fol­ge für den jun­gen Hund noch rich­tig „tief“ und wie­der ver­tief­te sich die unan­ge­neh­me Erfah­rung zum Was­ser in dem klei­nen Hund.

Man konn­te in den dar­auf­fol­gen­den Wochen beob­ach­ten => Devi ging zwar unwahr­schein­lich ger­ne in jedes Was­ser, allein ins tie­fe Was­ser nie …

Es soll­te bis Mit­te Juli 2015 dau­ern, dass Devi end­lich schwamm!

Am 10. Juli waren wir, wie fast täg­lich, am Stau­see. Mein Haupt­au­gen­merk lag auf Devi und dass sie end­lich ihre „Angst“ vor „tie­fen Was­ser“ ablegt. Shira war schon lan­ge start­klar und war­te­te …

 
… allein Devi war­te­te noch auf ihren Auf­tritt … end­lich beim zwei­ten Anlauf hat­te es geklappt => Devi schwamm !!!


 
Seit die­sem Moment gab es kein Hal­ten mehr für Devi. Sie explo­dier­te förm­lich und hol­te buch­stäb­lich alles nach, was sie die Mona­te vor­her ver­pass­te.

Jetzt hieß es nur noch => Auf die Plät­ze, fer­tig los !!!
Jeden Mor­gen konn­te man beob­ach­ten  => Devi star­tet mit Bug­wel­le in den Tag

Die Klei­ne mau­ser­te sich zum per­fek­ten Trai­nings­hund …


 Devi startet mit Bugwelle in den See

Das erste Jahr

Es gab vie­le vie­le schö­ne Momen­te im ers­ten Jahr.

Momen­te, die man lei­der viel zu schnell ver­gisst, so wie die­ser Ende April 2015

Devi am See, sie beob­ach­tet und beob­ach­tet …
Ich hät­te es damals nie für mög­lich gehal­ten, wie ruhig so ein jun­ger Hund aus­har­ren kann …

 

Am 23. April 2015 waren wir mit Devi beim Tier­arzt. Klei­ne Hun­de haben es nicht immer leicht. Die Klei­ne wur­de von ihrem bes­ten „Freund“, einem ca. ein­jäh­ri­gen Rid­ge­back-Boxer Misch­ling ziem­lich böse im Spiel umge­wor­fen, dabei ver­schob sich der 4. Len­den­wir­bel mini­mal, knapp 7 Mona­te war der Jung­spund gera­de alt. 

 
Devi erhol­te sich rela­tiv gut von die­sem Vor­fall, behielt jedoch einen ihr eige­nen rela­tiv stark schau­keln­den Gang bei, der auch mit aus­schlag­ge­ben­der Punkt für ihre Bewer­tung „gut“ bei der Zucht­schau war.
 

 

Devi und Shira

Shira war zwar kein aus­ge­bil­de­ter Jagd­hund, sie war nicht ein­mal ein rein­ras­si­ger Gro­ßer Müns­ter­län­der, son­dern ein Mix aus Gro­ßen und Klei­nen Müns­ter­län­der. Shira war jedoch die bes­te Gefähr­tin und „Lehr­meis­te­rin“ für Devi. Ich bin Shira unend­lich dank­bar für ihr Wir­ken bei der „Erzie­hung“ des Jung­spun­des Devi.

Im Bild => bei­de wol­len den Stock
 
 

Man könn­te noch viel zu den bei­den Hun­den schrei­ben und Bil­der zei­gen, allein das wür­de den Rah­men die­ses Bei­tra­ges spren­gen. Des­halb belas­se ich es bei die­sem einem Bild.

Nach dem ers­ten Lebens­jahr fing die jagd­li­che Aus­bil­dung von Devi rich­tig an. Sie lief im ers­ten Feld sowohl auf eini­gen Enten­jag­den und Drück­jag­den mit und sam­mel­te ihre Erfah­run­gen im Was­ser, Schilf und Wald.

Nach­dem sie 2016 ihre VJP und HZP erfolg­reich bestan­den und im dar­auf­fol­gen­den Jahr sich bei der Zucht­schau vor­ge­stellt hat­te war der Weg für sie frei zur Zucht­hün­din.

Heu­te vor vier Jah­ren war es dann fast soweit …

 
 

Wir alle erwar­ten sehn­süch­tig Devis ers­ten Wurf und gleich­zei­tig den A-Wurf des Zwin­gers. Am 06. Okto­ber 2018 erblick­ten die Wel­pen des A-Wur­fes das Licht der Welt, zwei wei­te­re Wür­fe soll­ten fol­gen.

Mit dem heu­ti­gen Tag ist Devi offi­zi­ell aus Alters­grün­den aus der Zucht aus­ge­schie­den.

Sie ist Mut­ter von drei Wür­fen => A-, B- und C-Wurf <=

Devi hat ins­ge­samt 30 Wel­pen getra­gen und 24 Wel­pen auf­ge­zo­gen. Alle Wel­pen, die lebend gebo­ren wur­den, wur­den von ihr auf­ge­zo­gen.

Devi ist eine traumhafte Mutterhündin
 

Ihr Nach­wuchs hat sei­ne Hei­mat in fol­gen­den Natio­nen gefun­den => Deutsch­land, Däne­mark, Öster­reich, Spa­ni­en, Litau­en, Schwe­den und den USA

Devi lebt heu­te im Krei­se ihrer Töch­ter Aika, Bel­la und Cali. Sie ist und bleibt mein Traum­hund und ich bin dem Schick­sal dank­bar, dass mir die­ser Hund geschenkt wur­de. Ich wün­sche mir von gan­zen Her­zen noch eine lan­ge und schö­ne Zeit bei bes­ter Gesund­heit mit Devi.