Im ersten Video sieht man den Moment, in dem Welpen ihre erste Fleischmahlzeit bekommen. Das Entscheidende ist dabei nicht „schnell viel“, sondern ruhig und passend: Die Kleinen gehen geschlossen an den Napf, probieren, lecken – und bleiben dran, bis alles aufgefressen ist. Erst wenn der Napf leer ist, lösen sie sich wieder. Genau so wirkt ein guter Start in feste Nahrung: fokussiert, ohne Hektik und ohne Stress.
Für mich ist dieser Schritt ein klarer Marker dafür, dass der Übergang reif ist: Die Welpen sind (bei uns um Tag 28) körperlich und vom Verhalten her so weit, dass sie Neues sicher annehmen können, während die Bindung zur Mutterhündin stabil bleibt. Wenn Welpen nach dem Fressen nicht hochdrehen, sondern satt und zufrieden werden, ist das ein sehr gutes Zeichen: Der Körper sagt „ja“ – der Rhythmus stimmt.
Welpen trinken bei Tante Bella: Bindung, Versorgung und Rudelruhe
Viele Welpen profitieren in der Aufzucht nicht nur von der Mutterhündin, sondern auch von einer zweiten, sicheren Bezugshündin im Rudel. In diesem Video liegt Bella bei den Welpen – und die Kleinen trinken ganz selbstverständlich bei der Tante. Das wirkt ruhig und unspektakulär, ist aber für die Welpenaufzucht ein starkes Zeichen: Die Welpen sind sicher, sie nehmen Nahrung an, und die Versorgung läuft ohne Stress.
Für die Welpen bedeutet das: Bindung ist größer als Biologie. Wenn eine Hündin wie Bella stabil, gelassen und freundlich ist, kann sie als zusätzliche „Milchbar“ und Ruhepol wirken – nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung der Versorgung. Gerade rund um den Übergang von Milch zu erster fester Nahrung (und später zur ersten Fleischmahlzeit) kann eine zweite zuverlässige Hündin im Rudel helfen, dass die Welpen ausgeglichen bleiben, satt werden und anschließend ruhig schlafen.
Kurz gesagt: Welpen trinken bei Tante Bella zeigt eine Aufzucht, die nicht auf Druck basiert, sondern auf Sicherheit, Rhythmus und einem tragenden Rudel.
Satt und zufrieden: Warum Schlaf nach dem Fressen ein gutes Zeichen ist
Nach der ersten Fleischmahlzeit und dem Trinken ist für mich ein Moment besonders aussagekräftig: die Ruhe danach. Auf dem Bild sieht man die Welpen in der Wurfkiste, eng beieinander, warm und sichtbar zufrieden. Kein Suchen mehr, kein Drängeln, kein unruhiges Kreisen – sondern ein klares Zeichen dafür, dass sie satt sind und der Rhythmus stimmt.
Gerade in der Welpenaufzucht ist dieser Schlaf mehr als „nur niedlich“. Er zeigt, wie gut ein Übergang verarbeitet wird: Wenn Welpen nach einem neuen Schritt – wie der ersten festen Nahrung – in einen tiefen, ruhigen Schlaf finden, spricht das oft für Sicherheit, gute Versorgung und innere Regulation. Der Körper zeigt dann ganz schlicht: Es war passend. Es war genug.
Für mich ist das die stillste Form von Balance: Erst kommt Bewegung und Entwicklung – und danach wird wieder Frieden in der Wurfkiste möglich.
👉 Wenn du auch den Schritt davor sehen willst: Im Beitrag „Großer Münsterländer Welpen – Ruhe, Sicherheit und Ankommen (Tag 27)“ findest du weitere Einblicke in den Rhythmus und die Ruhe in der Wurfkiste.
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